Lege einen primären Sichtbereich fest: etwa der Bereich, den du ohne Kopfbewegung überblickst. Hier gehören Bildschirm, zentrale Notizen und das aktuelle Werkzeug hin. Alles andere wandert bewusst an den Rand. Platziere helle Akzente genau hier, reduziere optische Unschärfen, halte Linienführungen sauber. So werden Entscheidungswege kürzer. Beschreibe uns deinen Schreibtisch in drei Sätzen; wir schlagen Verschiebungen vor, die sofort Ruhe und Tempo in Einklang bringen.
Der äußere Sehbereich reagiert besonders auf Bewegung und flackernde Lichter. Entferne drehende Spielereien, verlagere Benachrichtigungen, beruhige Kabelverläufe und schließe offene Ablagen. Arbeite mit gedeckten Farben und weichen Schatten am Rand. So bleibt Energie im Zentrum. Prüfe, ob Hintergrundfenster wirklich offen sein müssen. Teile deine größten Störquellen; wir priorisieren Schritte, die mit wenig Aufwand spürbar mehr Gelassenheit schaffen und kreatives Denken länger tragen.
Untersuchungen zeigen: Fixationen sammeln sich an Schnittstellen aus Kontrast, Gesichtsähnlichkeit und Textdichte. Reduzierst du konkurrierende Hotspots, entstehen flüssige Blickpfade. Wir übertragen diese Einsichten auf Bildschirm-Layouts und Raumgestaltung zugleich. Kanten ausrichten, Weißraum lassen, Rahmen sparsam setzen – schon sinkt kognitive Last. Erzähle, wo dein Blick hängen bleibt; wir testen kleine Variationen und machen aus zufälliger Reizjagd einen angenehm geführten, produktiven Ablauf.
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